Nicht nur das eigene Automobil will sorgfältig ausgesucht sein. Neben Wagenfarbe, Ausstattung, technischen Daten, Verbrauch und Sicherheitsausstattung achtet der durchschnittliche Autokäufer auch immer ein bisschen darauf, dass das Soundsystem des Wagens seinen Ansprüchen genügt. Lange war das Kassettendeck der ultimative Tonträgerabspieler im Gefährt, doch diese Technik kennen schon heute viele nur noch von der  CD-Adapter-Kassette. Die ersten CD Player boten nur getrübtes Hörvergnügen, Ruckeln und Aussetzer der noch sehr stoßempfindlichen Geräte waren die Ursache dafür. Heute wünschen sich die wohl meisten Verbraucher ein Radio und Mp3-Player für das Auto.

Plattensammlung

Ob über die winzigen tragbaren Einzelgeräte oder das Mobiltelefon mit ausreichend großer Speicherkarte, die komprimierten Mp3 Dateien bieten dem passionierten Musikliebhaber, die Möglichkeit – dank moderner Speichermedien mit großem Volumen – fast seine ganze Plattensammlung immer dabei zu haben. Der Siegeszug des kleinen Geräts hat wohl auch viele Hersteller von Verstärkern und eben auch Autoradios dazu bewogen, standardmäßig die Cinch-Eingänge für „Multimedia“ einzubauen. Daran kann man nun wahlweise tragbare CD-Player, Mp3Player oder sein Mobiltelefon anschließen. Manche belassen es nicht nur bei dem Anschluss fürs Kabel, sondern bauen ins mitgelieferte Autoradio richtige Dockingstations, Ablagen oder Einsteckmöglichkeiten, z.B. für den Ipod der Firma Apple ein. Wer nicht über ein neueres Modell verfügt, dem bleiben für den Anschluss des Mp3-Players Adapter oder FM-Transmitter um die eigenen Plattensammlung ins Autoradio zu kriegen.

Musik nach Wunsch

Denn besonders auf langen Fahrten bieten die Radiosender vielen keine Alternative. Obwohl besonders als Medium für Reisende geeignet, wird das Radioprogramm bis auf wenige Ausnahmen immer schlechter. Nervige Jingles und Kommentatoren, aufdringliche Werbung im Zehn-Minuten-Takt, Nachrichten mit Hintergrundmusik und geradezu schwachsinnige Höreraktionen oder Gameshows, machen das allgemeine Radioprogramm für viele zur Tortur. Doch gerade beim Autofahren fällt das kaum jemandem auf, da man -  abgelenkt durch Verkehrsgeschehen und Fahrt – nicht so genau hinhört. Genau dadurch bedingt sich der nervige Ton vieler Radiostationen, denn nur so dringt man zu dem „abgelenkten“ Hörer durch.

Bei der Sache bleiben

Das Fahren sollte die Hauptsache bleiben. Wer auf akustische Berieselung nicht verzichten kann, sollte sich überlegen, ob er seinem Gehirn nicht in Form von Hörspielen und Wissensradio etwas anspruchsvollere Kost zuführt. So ließe sich die Fahrt zur Arbeit und auch weitere Reisen fast nebenbei zur Weiterbildung nutzen. Alternative: Stille im Wagen. Konzentrierteres Fahren garantiert.